Sport
08.08.2020

Im Wattens-Tor spricht man weiterhin bayrisch

Die Verlängerung des Vertrages von Kapitän Ferdinand Oswald sollte bei der „geretteten“ WSG Tirol eigentlich nur noch ein Formalakt sein

A uch das gibt es in der oft so verworrenen Fußballwelt in Transferzeiten: Ein kurzer Austausch – und (fast) alles ist klar.
WSG-Sportdirektor Stefan Köck bat Ferdinand Oswald beim gestrigen Training um ein Gespräch, man traf sich anschließend im Büro. Und eigentlich könnte man hinter der Personalie schon einen Haken machen.
Der Ur-Bayer im Tor wird seine Karriere zwischen den Pfosten der „Kristall Buam“ wohl verlängern, die kommende Saison wird schon sein achtes Jahr im WSG-Dress. 2011 kam er von Bayern Münchens Zweier nach Wattens, wechselte im Jahr darauf für zwei Saisonen zu Schalke 04 – um dann ab 2014 in Tirol fast heimisch zu werden.
„Wir können uns eine weitere Zusammenarbeit vorstellen, er will’s machen. Viel sollte da nicht schief gehen“, meint Köck.
Nach dem Karriere-Ende von Pascal Grünwald muss der Nicht-Absteiger aus Wattens auch das Torhüter-Backup neu organisieren. Neben Simon Beccari sucht man noch einen Schlussmann. David Stemmer, zuletzt bei Wacker in Liga zwei zweimal im Einsatz, ist ebenfalls ein Thema.
Auch bei der Nachbesetzung von Lukas Grgic (LASK) sind die Wattener schon recht weit, Anfang nächster Woche, so hofft man, einen Abschluss präsentieren zu können. Zudem ist die WSG auf der Suche nach einem Mann für die linke Seite, sowie für das Abwehrzentrum – sollte es Michael Svoboda wirklich nach Deutschland (Hannover?) ziehen. Das letzte Wörtchen freilich ... Georg Fraisl