Leserbriefe
03.08.2020

Erdkabel-Debatte

Sehr geehrte Frau Ministerin Gewessler!
Ich bin’s das Erdkabel und ich bin enttäuscht und auch wütend, dass Sie über mich in der Kronenzeitung sagen, an eine Kabellösung, also an mich, ist nicht zu denken.
Enttäuscht bin ich aber auch, dass Sie sich nicht einmal die Mühe gemacht haben, sich über mich auf der www.fairkabeln.at-Seite zu informieren – wie ich funktioniere, wie mein Trassenverlauf durch Salzburg die Umwelt und vor allem die Menschen vor den schädlichen Auswirkungen der 380-kV-Freileitung schonen würde. Die Fairkabler haben ihre Hausaufgaben schon gemacht und bereits viel vorgearbeitet, es fehlt nur noch der Willen der Politik, dies umzusetzen.
Sie sagen, in Zukunft wollen Sie nachbessern? Die Zukunft passiert JETZT! Wenn wir jetzt den endlosen Mastenwald durch das Salzburgerland zulassen ist die Natur/Landschaft für 100 Jahre hoffnungslos verschandelt. Haben Sie sich die Fotomontagen über die Freileitung schon einmal angesehen ?
Gerne machen wir Fairkabler noch einmal eine Trassenwanderung, diesmal mit Ihnen, um Ihnen das Problem vor Ort zu veranschaulichen.
Noch haben wir alle die Chance, unser Land als Vorzeigeprojekt für ganz Europa zu präsentieren, in Deutschland, der Schweiz und in vielen anderen Ländern gibt es mich schon – zur allgemeinen Zufriedenheit. Noch ist es nicht zu spät, vielleicht mögen Sie mich doch, wenn Sie mich erst besser kennen gelernt haben.
Ihr Erdkabel/ G. Seewald, Salzburg
Datenblätter

Auch wenn in Deutschland das Ausfüllen von Datenblättern in Lokalen zum Guten Ton gehört, vermute ich doch, dass in Österreich häufig die Schuster Resi und der Huber Sepp als Namen eingetragen werden. Also eher sinnbefreit, das Angedachte.
Walter Gruber, Salzburg
Bundesheer

Merkwürdig, dass die SPÖ jetzt so auf die Verteidigungsministerin losgeht. Es waren doch SPÖ-Verteidigungsminister wie Klug und Darabos, die anfingen, das Bundesheer finanziell auszuhungern. Leiden SPÖ-Minister auch an Gedächtnisverlust?
R. Haselsberger, Bad Hofgastein